von links: Dr. Andreas Schüller (Geschäftsführer Natur- und Geopark Vulkaneifel), Christiane Rauen (Vorsitzende des Eifelvereins, Ortsgruppe Gillenfeld e.V.), Karl-Heinz Schlifter (Ortsbürgermeister Gillenfeld), Ann-Marie Lerch (Natur- und Geopark Vulkaneifel) und die „Macher des Eifelvereins“ Hans-Jürgen Keil, Marco Bauer, Günter Fresinger und Günter Schenk.

Wer kennt heute noch die Waldweide? Früher war sie in der Eifel ganz selbstverständlich Teil des Dorflebens.

Wer kennt heute noch die Waldweide? Früher war sie in der Eifel ganz selbstverständlich Teil des Dorflebens. Morgens zog der Gemeindeschäfer durch die Straßen, sammelte die Schafe der Bauern ein und führte sie als gemeinsame Herde hinaus über die Flächen.

So sind die beiden mächtigen Hudebuchen bei Gillenfeld entstanden. Hoch über dem Boden öffnen sich ihre gewaltigen Kronen, gewachsen über rund 250 Jahre. Der Name „Hude“ kommt von „Hüten“. Denn unter den Bäumen weideten die Schafe, hielten das Unterholz kurz und schufen so Raum für diese außergewöhnlichen Solitärbäume.

Zur Mittagszeit lagerten die Tiere im Schatten der Bäume. Während die Herde ruhte, brachten Kinder aus dem Dorf dem Schäfer das Essen vorbei – ein alltägliches Bild aus einer vergangenen Zeit.

Damit dieser besondere Ort für Wandernde und Radfahrende besser erlebbar wird, hat die Eifelvereins-Ortsgruppe Gillenfeld direkt gegenüber einen kleinen Info- und Rastplatz eingerichtet. Eine Infotafel erzählt die Geschichte der Hudebuchen und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Innehalten ein.

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Gillenfeld, der Unteren Naturschutzbehörde sowie dem Natur- und Geopark Vulkaneifel, der die Finanzierung maßgeblich unterstützt hat. Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Eifelvereins-Ortsgruppe in Eigenleistung.

Standort der Hudebuchen südlich des Pulvermaares an der L16.

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