Das leise „Schrr-schrr“ einer Sense ist heute nur noch selten zu hören. Und doch wurde genau dieses Geräusch bei einem Sensenseminar in Daun wieder lebendig.
Im Rahmen der Streuobstinitiative des Natur- und Geoparks Vulkaneifel wurde unter fachkundiger Anleitung des Kursleiters Marc Hayer die traditionelle Technik vermittelt – vom richtigen Einstellen der Sense, Hinweise zum Dengeln der Schneide bis hin zur korrekten Körperhaltung beim Mähen.
Die Teilnehmenden lernten dabei nicht nur den Umgang mit der Sense, sondern auch, wie effizient und gleichzeitig naturschonend diese alte Form der Mahd ist. Nach einer theoretischen Einführung ging es auf die Wiese, wo das Gelernte praktisch ausprobiert wurde. Schnell zeigte sich, dass Sensen Konzentration, Rhythmus und etwas Übung erfordert – aber auch eine besondere Ruhe in die Arbeit bringt. Das Sensenseminar stieß auf großes Interesse und wurde gemeinsam mit lokalen Akteuren aus der Region veranstaltet.
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