Berlin / Vulkaneifel – Auf der weltweit größten Reisemesse, der ITB Berlin, präsentierten sich in diesem Jahr zum achten Mal die UNESCO Global Geoparks gemeinsam als internationales Netzwerk. Insgesamt elf Geoparks des Global Geoparks Network (GGN) waren vor Ort vertreten – darunter auch der UNESCO Global Geopark Vulkaneifel.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand der Austausch zu nachhaltigem Tourismus, regionaler Wertschöpfung und internationaler Zusammenarbeit. Geoparks verbinden weltweit bedeutendes geologisches Erbe mit nachhaltiger Regionalentwicklung und machen Landschaften, Kultur und Erdgeschichte für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Pressekonferenz der beteiligten Geoparks, bei der Vertreterinnen und Vertreter des internationalen Netzwerks die Bedeutung der UNESCO Global Geoparks für verantwortungsvollen Tourismus hervorhoben. Die Geoparks leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren und gleichzeitig regionale Entwicklung zu stärken.

Auch zahlreiche politische Vertreterinnen und Vertreter nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Unter den Gästen waren unter anderem der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie Vertreterinnen des Landes Rheinland-Pfalz, darunter Staatssekretärin Petra Dick-Walther und Referentin für Tourismuspolitik und Tourismusmarketing im Wirtschaftsministerium Ute Meinhardt.

  • v.r.n.l: Professor Nickolas Zouros, Dr. Andreas Schüller, Professor Artur Sá, Dr. Jutta Weber und Sabine Kummer.
    Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zu Gast am Stand der UNESCO Global Geoparks bei der ITB 2026. © Natur- und Geopark Vulkaneifel
  • v.l.n.r. Artur Sá (Präsident des GGN), Landrätin Anke Beilstein, Landrätin Julia Gieseking, Nancy Sauer (Direktorin Geopark Muskauer Faltenbogen), Nickolas Zouros (Generalsekretär des GGN), Jutta Weber (Geopark Bergstrasse-Odenwald), Andreas Schüller (Geopark Vulkaneifel), Hartmut Escher (Geopark TERRA.vita) und Marie-Luise Frey (Mitglied des Executive Boards des GGN)  © Natur- und Geopark Vulkaneifel

Darüber hinaus besuchten auch regionale Vertreterinnen und Vertreter aus der Vulkaneifel den gemeinsamen Geopark-Stand, darunter die Landrätinnen Julia Gieseking (Landkreis Vulkaneifel) und Anke Beilstein (Landkreis Cochem-Zell) sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, Thomas Scheppe, und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, Manuel Follmann.

„Die internationale Präsenz der UNESCO Global Geoparks auf der ITB zeigt eindrucksvoll, welche Rolle diese Regionen für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus spielen“, betonen die Vertreter des Netzwerks. „Geoparks schaffen die Grundlage für hochwertige touristische Angebote und stärken gleichzeitig regionale Identität und Wertschöpfung.“

Für die Vulkaneifel bot die Messe eine wichtige Plattform, um sich im internationalen Netzwerk zu positionieren und neue Kooperationen anzustoßen. Als Teil der weltweiten Geopark-Familie arbeitet die Region aktiv daran, ihr einzigartiges vulkanisches Erbe zu vermitteln und gleichzeitig nachhaltige Zukunftsperspektiven für die Region zu schaffen.

Die Teilnahme an der ITB unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der UNESCO Global Geoparks als internationale Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, Bildung und Tourismus.

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