Bruchwald bei Ormont

Mächtige Torfmoosgesellschaften und Schwingrasenmoore haben sich in diesem Schutzgebiet am äußeren Rand des Natur- und UNESCO Geoparks Vulkaneifel die Landschaft erobert.

Dieses Gebiet stellt abgetorfte Hochmoorreste und Übergangsmoore im Mosaik mit Moor- und Bruchwäldern und deren Lebensgemeinschaften unter Schutz. Bis heute wachsen hier Torfmoosgesellschaften – obwohl hier durch das Torfstechen und die damit verbundenen Entwässerugnsmaßnahmen stark in die ürsprüngliche Landschaft eingegriffen wurde.

Viel weiß man heute nicht über die Torfnutzung der Moore bei Weißenseifen. Zwischen 1890 und 1920 wurde hier Torf gestochen, der Aufwuchs wurde vermutlich als Einstreu in Viehställen verwendet. Seitdem sind viele Flächen waldfrei geblieben, die heute teils mächtige Torfmoosgesellschaften sowie Schwingrasenmoore aufweisen.

Fakten

  • Größe: 182 ha
  • Gebiet: bei Weißenseifen, Naturpark Vulkaneifel
  • Landkreise und kreisfreie Städte: Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel 
  • Verbandsgemeinden und verbandsfreie Gemeinden: Gerolstein, Kyllburg, Prüm

Steckbrief zum FFH-Gebiet

5805-301 - Moore bei Weißenseifen | Fauna-Flora-Habitat-Gebiete in RLP

Lebensraumtyp (Anhang I)

  • 4010    Feuchte Heiden des nordatlantischen Raumes mit Erica tetralix
  • 6430    Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
  • 7140    Übergangs- und Schwingrasenmoore
  • 9110    Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)
  • 91D0    Moorwälder
  • 91E0    Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno padion, Alnion incanae, Salicion albae)

Vorkommende Pflanzen- und Tierarten

Im Gebiet nicht bekannt

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