Teilnehmer*innen: Norbert Leinung, Gerd Ostermann, Thorsten Weber, Dr. Clemens Hackenberg, Roland Thelen, Hartmut Schmidt, Christine Kewes, Dr. Jessica Thome, Dr. Andreas Schüller, Ann-Marie Lerch

Wie entwickelt sich das im Jahr 2014 wiedervernässte Trautzberger Maar – und was braucht es, damit es ökologisch wertvoll bleibt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Begehung von Fachleuten aus dem Naturschutz.

Das Ergebnis: Das Maar präsentiert sich insgesamt in einem guten Zustand. Besonders bedeutend sind die Flachwasserzonen sowie die natürlichen Schwankungen des Wasserstands. Sie sorgen immer wieder für offene Schlammflächen – und damit für wertvolle Lebensräume für zahlreiche Arten.

Auch im Uferbereich gilt: Vielfalt ist entscheidend. Unterschiedlich ausgeprägte Strukturen – von offenen bis hin zu bewachsenen Abschnitten – bieten optimale Bedingungen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Um diese Vielfalt zu erhalten, sollen einzelne Bereiche gezielt freigestellt werden, während andere bewusst bestehen bleiben. Das Grünland wird weiterhin durch angepasste Beweidung und Mahd gepflegt.

Fazit der Begehung: Weniger eingreifen, gezielt steuern – und der Natur Raum geben, sich weiter zu entfalten.

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