Im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements des Düsseldorfer Henkel-Konzerns haben sich zwei Gruppen motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anfang Oktober bei einem je zweitägigen Einsatz gemeinsam mit dem Natur- und Geopark Vulkaneifel für den Klima- und Naturschutz starkgemacht. Auf dem Programm standen die Pflanzung klimaresilienter Bäume und die Pflege wertvoller Streuobstwiesen. Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die geologischen Besonderheiten der Vulkaneifel und die Bedeutung einer nachhaltigen Landschaftsentwicklung.
Zum Auftakt stellte das Team des Natur- und Geoparks Vulkaneifel die Region, ihre vulkanische Entstehungsgeschichte und ihre Auszeichnung als UNESCO Global Geopark vor. Eine interaktive Reise durch die Erdgeschichte verdeutlichte die Dimensionen geologischer Zeiträume und die besondere Entwicklung der Landschaft.
Anschließend ging es in den Wald: Bei einer gemeinsamen Pflanzaktion wurden verschiedene standortgeeignete Baumarten gepflanzt: Rotbuche, Elsbeere, Bergahorn, Winterlinde und Weißtanne. Fachlich wurde diese Maßnahme durch Försterin Karla Vogel und Fortwirtschaftsmeister Lukas Schüller vom Forstrevier Demerath mitgeplant und vor Ort begleitet. Hierbei erfuhren die Teilnehmenden, warum eine größere Baumartenvielfalt wichtig ist und wie Wälder besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden können. Die Pflanzungen leisten damit einen praktischen Beitrag zur Entwicklung widerstandsfähiger Waldökosysteme.
Am zweiten Tag stand die traditionelle Kulturlandschaft der Vulkaneifel im Mittelpunkt. Obstbaumpfleger Thomas Schneiders hob die Bedeutung von Streuobstwiesen als wertvolle Lebensräume für die biologische Vielfalt hervor. Nach einer Einführung in geeignete Schnitttechniken, den sicheren Umgang mit Werkzeugen und die fachgerechte Pflege packten die Teilnehmenden in kleinen Teams selbst mit an. Die Erhaltungspflege trägt dazu bei, alte Obstbäume und artenreiche Wiesen als wichtige Lebensräume langfristig zu bewahren.
Der jeweils zweitägige Einsatz verband damit praktischen Natur- und Klimaschutz mit fachlichem Lernen und gemeinschaftlichem Engagement. Die Freiwilligen konnten unmittelbar erleben, wie sich durch konkrete Maßnahmen sowohl die Widerstandsfähigkeit von Wäldern stärken als auch wertvolle Elemente der regionalen Kulturlandschaft erhalten lassen.
Der Natur- und Geopark Vulkaneifel dankt allen Beteiligten für ihren tatkräftigen Einsatz. Solche gemeinsamen Aktionen zeigen, wie freiwilliges Engagement, fachliche Begleitung und regionale Zusammenarbeit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Vulkaneifel leisten können. Dank gilt insbesondere der Deutschen UNESCO Kommission für die Initiative und Vermittlung der gemeinsam von Henkel und dem Natur- und Geopark Vulkaneifel getragenen Maßnahme.

