Anlässlich des Earth Day 2026 organisierte der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel gemeinsam mit seinen Partnern eine ganztägige Exkursion für touristische Leistungsträger entlang der Deutschen Vulkanstraße.
Die Deutsche Vulkanstraße ist eine rund 280 km lange Ferienstraße, die durch die vulkanisch geprägten Landschaften der Eifel führt. Entlang der Route lassen sich zahlreiche Vulkane, Maare und geologische Besonderheiten entdecken, die die Erdgeschichte der Region anschaulich erlebbar machen.
Rund 40 touristische Akteurinnen und Akteure aus der Region folgten der Einladung, um sich bei einer ersten Exkursion den östlichen Teil der Deutschen Vulkanstraße rund um Mayen und Mendig fachlich auszutauschen. Die Exkursion wurde in Kooperation mit der Vulkanregion Laacher See und der Vulkanpark GmbH durchgeführt und verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung starker regionaler Partnerschaften für eine nachhaltige Tourismusentwicklung.
Der Auftakt erfolgte am historischen Kran in Weibern, wo lokale Akteure spannende Einblicke in die Tradition des Tuffsteinabbaus und die handwerkliche Bearbeitung des Materials gaben. In zwei Gruppen aufgeteilt, erkundeten die Teilnehmenden sowohl die praktische Steinbearbeitung als auch die kulturhistorische Bedeutung des Tuffs für die Region. Nach einem gemeinsamen Austausch beim Mittagessen setzte die Gruppe ihre Reise entlang der rund 280 Kilometer langen Deutschen Vulkanstraße fort. Während der Fahrt wurden die geologischen Besonderheiten der Osteifel fachkundig vermittelt. Ein Highlight bildete die Besichtigung der Lava-Dome Mendig mit ihren weit verzweigten Lavakellern – einem beeindruckenden Zeugnis der vulkanisch geprägten Nutzungsgeschichte. Den Abschluss bildete das Römerbergwerk Meurin, das als einziges begehbares römisches Tuffbergwerk Europas eindrucksvoll die Arbeitswelt der Antike veranschaulicht.
Mit dieser Leistungsträgerfahrt leistet der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung und Vernetzung regionaler Partner. Ziel ist es, das geologische Erbe der Region nicht nur zu bewahren, sondern gemeinsam weiterzuentwickeln und für Gäste erlebbar zu machen. Die Veranstaltung machte deutlich: Nachhaltiger Tourismus lebt vom Austausch, vom gemeinsamen Verständnis der Region und von starken Kooperationen. Bereits jetzt ist eine weitere gemeinsame Tour im Herbst geplant – dann mit Fokus auf die Vulkaneifel.

