Übersicht über das Bachtal

Zahlreiche Bäche entwässern die Vulkaneifel von Nord nach Süd in parallel verlaufenden Tälern zur Mosel hin. Es wechseln sich hier die Täler der Kyll, der Salm, der Kleinen Kyll, der Lieser, des Alfbaches und des Uessbaches ab.

Entlang der Linie Wiesbaum-Walsdorf-Dockweiler-Boxberg-Köttelbach verläuft die Wasserscheide. Nördlich davon abfließende Bäche wie der Ahbach, der Trierbach und der Nohnerbach entwässern in die Ahr.

Ausreichende Niederschläge und ausgedehnte Quellgebiete sorgen für entsprechende Wasserführung. Die meisten Bäche reagieren schnell auf Regenereignisse, was mit der geringen Wasserversickerung im unterdevonischen Grundgestein zu tun hat. Das kann kurzfristige Hochwasserereignisse verursachen und in Trockenperioden auch bis zum Trockenfallen von Oberläufen führen.

  • breites Bachbett © Natur- und Geopark Vulkaneifel, Kappest
  • spielende Kinder am Bachlauf © Natur- und Geopark Vulkaneifel, Kappest
  • Lieser bei Manderscheid © Natur- und Geopark Vulkaneifel, Kappest

Bäche zeichnen sich im naturbelassenen Zustand durch eine hohe Strukturvielfalt aus. Je nach Geländeform, Ausgangsgestein, Boden, Fließgeschwindigkeit und Wasserführung können im Bachverlauf schnell und langsam fließende Bereiche, Prall- und Gleithänge, Uferabbrüche, Kolke, unterspülte Böschungen und andere Strukturelemente auftreten.


Vielfalt bei Flora und Fauna

Fließgewässer sind wichtige regionale Vernetzungselemente im Biotopverbund. Galerieartige Erlen- und Weidensäume, Hochstaudenflure, Pestwurzbestände und Auewiesen begleiten viele Bachläufe im natürlichen Verlauf. Typische Fischarten wie Bachforellen und Äschen sind bei Anglern beliebt. Spezialisten wie Wasseramsel, Eisvogel und Prachtlibellen sind auf saubere und strukturreiche Bäche angewiesen.

Wanderwege
durch die Bachtäler der Vulkaneifel

  • Muße-Platz am Wollmerather Kopf

    Muße-Pfad Maare & Thermen Pfad

    Verschlungene Wege und wilde Gesellen - was es mit dem Kerbholz auf sich hat

    Von Ulmen nach Bad Bertrich

    • Schwierigkeitsgrad: schwer
    • Strecke: 35,3 km -
    • Dauer:  12 Std.
    • Aufstieg: 1011 hm -
    • Abstieg: 1280 hm

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  • Zwei-Täler-Weg

    HeimatSpuren Zwei-Täler-Weg

    Rundweg durch die zwei idylischen Täler Erdenbach und Litzbach rund um die Orte Lutzerath und Driesch

    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Strecke: 14 km -
    • Dauer: 4 Std.
    • Aufstieg: 218 hm -
    • Abstieg: 218 hm

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  • Elfengrotte

    HeimatSpuren Erlebnisweg Ritter-Räuber-Römer

    Rundweg nördlich von Bad Bertrich mit spannenden Geschichten aus dem wilden Ueßbachtal

    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Strecke: 6,3 km -
    • Dauer:  2 Std.
    • Aufstieg: 66 hm -
    • Abstieg: 66 hm

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  • Schutzalf bei Mückeln

    HeimatSpuren Mühlenweg Strotzbüsch

    Rundweg um Strotzbüsch und Mückeln, über die Strotzbüscher Mühle, das Immerather Maar, die Schutzalf und die Oberscheidweiler Mühle

    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Strecke: 22,1 km -
    • Dauer: 6,5 Std.
    • Aufstieg: 385 hm -
    • Abstieg: 385 hm

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