Wälder prägen die Vulkaneifel. Rund 45 Prozent der Fläche sind mit Bäumen bewachsen, und genauso vielfältig wie die Landschaft sind auch die Waldtypen.

Obwohl fast alle Wälder forstwirtschaftlich genutzt werden, sind vor allem die großen Laub- und Laubmischwälder von großer Naturnähe geprägt. Stürme und Windwürfe der vergangenen Jahrzehnte haben zu Veränderungen in der Waldbewirtschaftung geführt: auf windwurfgefährdeten Standorten wurden Laubwälder statt Nadelforste gepflanzt, die verschatteten Bachauen hat man entfichtet.

  • Im Wald 1
  • Im Wald 1
  • Im Wald 1

Je nach Standort finden sich:

  • Buchenwälder
  • Erlen-Eschen-Auenwälder
  • Eichen-Hainbuchenwälder
  • Schluchtwälder und Moorwälde

Untergrund, Nährstoff- und Wasserversorgung entscheiden, welche Bäume wo am besten gedeihen. Ohne menschliche Eingriffe wäre die Buche die dominierende Baumart, aber auch Buchenwälder zeigen sich je nach Untergrund ganz unterschiedlich. So finden sich in Vulkan- und Kalkgebieten im Frühjahr zahlreiche Frühlingsblüher wie Buschwindröschen, Waldmeister, Primel, Einbeere, Märzenbecher und Bärlauch, die rechtzeitig vor dem Lückenschluss der Baumkronen wachsen und blühen.

Im Wandel der Jahreszeiten

Mit dem Maigrün beginnt das Leuchten in den Eifelwäldern. An heißen Sommertagen dagegen präsentieren sich die Wälder kühl und schattig. Im Oktober füllt die Laubfärbung die Farbenpracht des Herbstes, und im Winter zeigen die kahlen Baumriesen bei Schnee und Raureif ihre monumentale Größe.

Der Salmwald - stilles Zentrum der Vulkaneifel

Im Gebiet zwischen Gerolstein, Kirchweiler, Deudesfeld und Densborn erstreckt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet der Vulkaneifel – der Salmwald. Rund 6000 Hektar Wald werden nur von kleinen Rodungsinseln wie Büscheich, Michelbach, Rom und Salm durchbrochen. Der Salmwald ist eine der Kernzonen des Natur- und Geoparkes und ist besonders geeignet für die stille Erholung. Besonders vielfältig sind hier die Waldbilder, die je nach Standort auf Kalk, Grauwacke, Buntsandstein und Vulkaniten abwechseln von reinen Nadelforsten aus Fichte, Douglasie und Lärche über Mischwälder bis hin zu alten Buchen- und Eichenwäldern.

 

 

Seitennavigation

Wir verwenden nur technisch notwendige Session-Cookies. Wir speichern keine persönlichen Daten.