Koreanisches Fernsehteam erneut zu Besuch

Bereits zum zweiten Male besuchte ein Fernsehteam aus Südkorea den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Der landesweit ausstrahlende Sender KTBC interessierte sich vor allem für die verschiedenen Möglichkeiten, wie sich die regional vorkommenden Gesteine im täglichen Leben wiederfinden und geotouristische Fragestellungen.

 

Die vulkanisch geprägte Ferieninsel Jeju Island ist derzeit Koreas einziger international anerkannter Geopark. Durch die Kooperation im globalen Geopark Netzwerk, in dem die Vulkaneifel von Anfang an Mitglied ist, besteht seit Jahren bereits der Kontakt auf der Fachebene. „Als Geopark der ersten Stunde sind wir gerne bereit, andere Länder an unseren Erfahrungen beim Aufbau und der Arbeit in einem Geopark teilhaben zu lassen. Vom internationalen Austausch kann auch die Vulkaneifel nur profitieren“, so Dr. Andreas Schüller vom Natur- und Geopark Vulkaneifel.

Unter der Begleitung von Natur- und Geoparkführer Michael Breuer reiste das Filmteam zwei Tage lang durch die Vulkaneifel. Die Gestaltung der Kreisverkehre mit Gesteinen aus der Vulkaneifel oder die Verwendung von Basalt und Schlacken als Bau- und Dekorationssteine fanden eine besondere Beachtung und wurden ausgiebig gefilmt. Die Verbindung von Geologie und Tourismus war ein weiterer Themenschwerpunkt. Die Übernahme von Landschaftspflegemaßnahmen durch Landwirte im Rahmen des Vertragsnaturschutzes sind in Südkorea unbekannt. Ein hierzu vorgeführtes Beispiel am Weinfelder Maar wird eine besondere Würdigung in dem vorgesehenen Sendebeitrag erhalten.

 

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Das Team von JIBS-TV interviewte auch den Aufsichtsratsvorsitzenden des Natur- und Geoparks Vulkaneifel Werner Klöckner auf der Besucherplattform am Weinfelder Maar