Interesse an den LEADER-Aktivitäten und am Vulkaneifel European Geopark standen im Mittelpunkt der Besuche
Die Delegation aus der Mongolei setzte sich zusammen aus Regierungsmitarbeitern, Experten aus dem Finanzministerium, dem Büro des Vizepremiers sowie dem Büros des Kabinetts. Hintergrund des Besuches war es, Erfahrungen über erfolgreich umgesetzte Ansätze und Instrumente in der Regionalentwicklung, die vor allem auch zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen, zu sammeln.




Ausschlaggebend für den Besuch der Vulkaneifel war jedoch, dass diese als Geopark der ersten Stunde auf eine lange geotouristische Erfahrung zurückblicken kann.

Dr. Andreas Schüller von der Natur- und Geopark GmbH informierte die Besucher über die Umsetzung des LEADER-Programms und die Geoparkaktivitäten und stellte dar, wie eine Region mit besonderem Geoerbe touristisch interessant gemacht und weiterentwickelt werden kann. Judith Laux von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel erstattete den Gästen einen Bericht über das erfolgreiche Projekt "Gründen auf dem Land", mit dem Existenzgründer und Jungunternehmer für Ihr Unternehmen fit gemacht werden.

Wenige Tage später konnte eine Delegation von Beamten des Ministeriums für Tourismus in Südkorea in der Kreisverwaltung Vulkaneifel begrüsst werden. Auch diese informierten sich über die Vulkaneifel als Beispielregion für Geotourismus. Mehrfach haben bereits Delegationen aus Korea in den vergangenen Jahren die Vulkaneifel besucht, um sich vor Ort über den Vulkaneifel European Geopark zu informieren. Die Delegationen besuchten die Geomuseen in Daun und Strohn und ließen sich das Besucherlenkungssystem erläutern.