Interner Bereich

Die geheimnisvollen 13: Zwölf Maare und ein Kratersee

Südlich des Äquators im Wasser geboren, legte die Eifel in etwa 400 Millionen Jahren eine weite Reise nach Norden zurück. Ihre Gesteine wurden zu grossen Gebirgen aufgefaltet, von Wind und Wasser wieder abgetragen und eingeebnet. Bäche und Flüsse gruben tiefe Täler in das Land. In der Mitte Europas angekommen, übernahm das Feuer die Herrschaft.

Magma stieg auf und wurde als glühend heiße Lava hinausgeschleudert und zu Vulkanbergen aufgetürmt. Wo aber das Magma auf seinem Weg nach oben auf das Wasser stieß, erschütterten gewaltige Wasserdampfexplosionen das Land und sprengten tiefe Trichter in das alte Bergland und einige füllten sich mit Wasser. So dramatisch und wild die Entstehung der Maare war, so still und geheimnisvoll erscheinen uns heute die 12 wassergefüllten Maare als geruhsame Augen der Eifel. Viele Sagen und Geschichten ranken sich um diese stillen Zeugen des Kampfs der Elemente.

Aber was hat es mit der Nummer 13 auf sich? Was ist da anders?

Das – und noch viele Geschichten von den Maaren und dem Leben in ihnen und um sie herum erfahren Sie auf unseren Sonntagsführungen: jeden Sonntag ein anderes Maar und am 14. Sonntag beginnen wir wieder von vorn….

Die Führungen dauern ca. 1,5 bis max. 2 Stunden, mal ein Rundweg ums Maar, mal eine Wanderung zum Maar. Die Strecken liegen zwischen ca. 3 bis 8 km.

Jeden Sonntag 11.00 Uhr, ca. 1,5 - 2 Std. von April bis Oktober 2020

Preis: 5,- Euro, Kinder bis 12 Jahre frei,  (keine Anmeldung nötig)

Sonntagsreihe 2020

 

So. 05.07.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Gemündener Maar
Gemündener MaarDas Gemündener Maar ist das kleinste der Dauner Maare, hat aber durch seinen tiefen Trichter die steilsten Hänge. Die vollständig bewaldeten Hänge geben dem Maar ein Flair des Geheimnisvollen, Versteckten. Auch vom Liesertal her ist das Maar nur über einen steilen Anstieg zu erreichen. So lag es zu allen Zeiten ein wenig im Abseits. Bekannt und beliebt ist das Maar als Badesee mit seinem Freibad. Das Maar liegt eingebettet in Unterdevonische Gesteinsschichten. 420 Millionen Jahre Erdgeschichte haben die Landschaft geschaffen – eine unvorstellbar lange Zeit. Das wollen wir interaktiv anschaulich machen und uns im Maartrichter auf Spurensuche begeben.
Treffpunkt: Parkplatz Waldcafe, Maarstr. 7, 54550 Daun-Gemünden
Gästeführer: Marita Mosebach-Amrhein, Tel: 06551/509042, E-Mail: marita.mosebach@web.de

 

So. 12.07.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Weinfelder MaarWeinfelder Maar
Still, friedlich und geheimnisvoll liegt es da, das Weinfelder Maar – auch Totenmaar genannt. Doch der Schein trügt. Das war nicht immer so! „Einst tobten unterirdische Gewalten da unten, Feuer- und Lavamassen wurden emporgeschleudert, jetzt füllt eine glatte Flut das Becken wie Tränen eine Schale“ so beschrieb die Dichterin Clara Viebig in einer tragischen Novelle das Maar. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Zeit, die beherrscht wurde von gewaltigen Explosionen und Feuer aus dem Erdinneren. Entdecken Sie mit uns ein Kleinod, eine malerisch gelegene Kapelle auf historischem Grund. Lauschen Sie den Geschichten und Sagen  von Menschen, die hier lebten, arbeiteten und malten.
Treffpunkt: Parkplatz zw. Weinfelder und Schalkenmehrener Maar, direkt an der L 64
Gästeführer: Reimund Schmitz, Tel. 06572/1361 oder info@eifel-gaestefuehrungen.de

 

So. 19.07.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 2h
Heutiges Maar: Eichholz-MaarEichholz Maar
Wir schreiben das Jahr 1811. Ein gewisser J.J Tranchot, seines Zeichens französischer Geograph, reist durch die Eifel um die erste topographische Aufnahme der Rheinlande im Auftrage  Napoleons durchzuführen. Zwischen den Orten Duppach und Steffeln greift er zu einem blauen Stift um einen kleinen See mit Namen Gussweiher in seine Karte einzuzeichnen.
Über die Entstehung dieses kleinen Sees wusste Tranchot noch wenig. Sie aber können es erfahren auf einer erlebnisreichen Wanderung zu diesem schönen Fleckchen Eifel. Denn dieses Gewässer zählt zu den geheimnisvollen 13, die die Vulkaneifel weltberühmt gemacht haben.
Treffpunkt: „Platz für alle", 54597 Duppach, gegenüber Kirche
Gästeführer: Johannes Munkler, Tel.: 06591 3888, Mobil: 0171 6443572, Email: J.Munkler@t-online.de

So. 26.07.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Trautzberger Maar
Das jüngste „Blaue Auge der Eifel“  -  und doch schon sehr alt. Noch vor kurzer Zeit fand der ältesTrautzberger Maarte der Strohner Vulkane, das Trautzberger Maar, mitten im Naturschutzgebiet Wartgesberg, keine Beachtung. Doch heute erstrahlt an gleicher Stelle das jüngste „Blaue Auge der Eifel“. Zur Gewinnung zusätzlicher landwirtschaftlicher Flächen wurde das ehemalige Feuchtgebiet im Trautzberger Maar im Rahmen der Flurbereinigung Anfang der 1960er Jahre trockengelegt. Im Sommer 2014 ist die Drainage zwecks Wiedervernässung zurückgebaut worden. Erfolgreich, denn das Maar hat sich inzwischen mit Wasser gefüllt. Nun kann sich das Areal um die Wasserfläche die an nasse Lebensräume angepasste Fauna und Flora zurück erobern.
Treffpunkt: 54558 Trautzberg, Ortsmitte an der Kapelle
Gästeführerin: Irene Sartoris, Tel.: 06573 1600, Mobil: 0151 44237316, e-mail: irene.sartoris@gmail.com

So. 02.08.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Meerfelder MaarMeerfelder Maar
Das Meerfelder Maar ist das größte Maar der Westeifel, aber nur ein Teil ist wassergefüllt. Das Dorf Meerfeld liegt innerhalb des Maartrichters. In der Klimaforschung kommt dem Meerfelder Maar eine besondere Bedeutung zu. Der Maarsee wurde im Lauf der Jahrtausende mit Sedimenten von vielen Metern Mächtigkeit verfüllt. Bohrkerne dieser Sedimente brachten wichtige Erkenntnisse zur Klimageschichte. Das Meerfelder Maar wurde 2008 von der Internationalen Union der Geowissenschaften als regionale Typlokalität zur Definition der erdgeschichtlichen Pleistozän/Holozän-Grenze festgelegt.
Treffpunkt: Parkplatz Meerfelder Maar Ost
Gästeführer:  Karl Weiler, Tel.: 06572 624 oder 0175 2235240, E-Mail: karl-weiler@t-online.de www.meerfelder-wanderfuchs.de

So. 09.08.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Ulmener MaarUlmener Maar
Das Ulmener Maar ist das jüngste der Eifel. Beeindruckend sind die Aufschlüsse des gut erhaltenen Tuffwalls, das klare Wasser des Maarsees und die Erkenntnisse der Wissenschaft zur vulkanischen Geschichte des kleinen Ortes Ulmen und seiner beiden Maare, die durch einen historischen Doppeltunnel miteinander verbunden sind und so die Mühlenwirtschaft in Trockenzeiten sicherstellte. Geschichten und Sagen berichten von Seeungeheuern, Rittern und Kreuzfahrern, Münzen und Hexen.
Treffpunkt: Ulmen, Sagenbrunnen auf dem Postplatz
Gästeführerin: Irmgard Holtkotte, Tel: 0160-92122849, Mail: i.holtkotte@gmx.de

So. 16.08.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5-2h
Heutiges Maar: Immerather MaarImmerather Maar
Das Immerather Maar ist eines der weniger bekannten Maare und liegt ein wenig versteckt abseits des Ortes. Wie bei anderen Maaren auch, hat man (im Jahr 1750) den See durch Vertiefen des kleinen Bachlaufs trocken gelegt, um den fruchtbaren Maarboden landwirtschaftlich zu nutzen. Während des 1. Weltkrieges wurde die Drainage nicht mehr offen gehalten, sodass sich der See wieder mit Wasser füllte.
Treffpunkt: Immerath, Einmündung K23 in die B421 oberhalb des Ortes
Gästeführer: : Karl Weiler, Tel.: 06572 624 oder 0175 2235240, E-Mail: karl-weiler@t-online.de

So. 23.08.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5-2h
Heutiges Maar: Windsborn-Kratersee
Der Windsborn ist der einzige ständig mit Wasser gefüllte Kratersee nördlich der Alpen. Anders als Windsborner Kraterseedie Maare ist er keine Hohlform, die in das ursprüngliche Gelände gesprengt wurde, sondern der Ausbruchskrater eines Vulkanberges. Dieser Windsborn-Schlackenkegel gehört zur Mosenberg-Reihenvulkangruppe. Deutlich sind rund um den See die Schweißschlacken zu erkennen, aus denen der Berg aufgetürmt ist. Der See ist mit seiner Verlandungszone ein besonderer Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Insekten. Bei geeigneter Witterung kann man zahllose Libellen und Schmetterlinge beobachten.
Treffpunkt: 54553 Bettenfeld, Mosenberg-Str., Ortsausgang Manderscheid, Abzweigung Mosenberg-Parkplatz von der L16
Gästeführer: Reimund Schmitz, Tel. 06572/1361 oder info@eifel-gaestefuehrungen.de

So. 30.08.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: HolzmaarHolzmaar
Das Holzmaar ist ein interessantes Objekt der Forschung. Hier wurden zahlreiche Bohrkerne entnommen und ausgewertet. Die Maarsedimente liefern viele Erkenntnisse zur Klimaforschung und zur Erforschung des Vulkanismus. Für den Spaziergänger ist das Maar vor allem ein ruhiger, idyllischer Ort, der zum Verweilen einlädt. Bei der Führung können die Gäste beides bekommen: die friedvolle Ruhe und die interessanten und spannenden Informationen zum Eifeler Maar-Vulkanismus, zur Klimaentwicklung und ihren Zusammenhängen mit der Geschichte und vieles mehr.
Treffpunkt: Parkplatz Holzmaar an der K17 (bei Gillenfeld)
Gästeführer: Reimund Schmitz, Tel. 06572/1361 oder info@eifel-gaestefuehrungen.de

So. 06.09.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Schalkenmehrener MaarSchalkenmehrener Maar
Die Dauner Maare sind die bekanntesten Maare der Eifel. Der Ort Schalkenmehren ist eng mit der Maargeschichte verbunden und kann gleich mehrere Maare für sich verbuchen. Ein wassergefülltes Maar, ein Flachmoor und Trockenmaare. Auch im Wappen des malerischen Ortes sind die Maare verewigt. Erfahren Sie auf dieser Führung mehr über die feurige Vergangenheit der Schalkenmehrener Maare und begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise.
Treffpunkt: St.-Martin-Str. 9, 54552 Schalkenmehren, vor Hotel Michels
Gästeführer: Hanspeter Mußler, Telefon 06571 - 2520, Mobil: 0151 59113474, E-Mail: musslerhp@web.de

So. 13.09.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: SangweiherSangweiher
Unmittelbar am Maare-Mosel-Radweg, zwischen Schalkenmehren im Norden und Udler im Süden, liegt der Sangweiher. Es handelt sich hierbei um ein flach angestautes Gewässer mit angrenzenden Feuchtbiotopen und Wiesenflächen. Der Bereich des Sangweihers wird als Relikt eines ehemaligen Maares angesehen. Aufgrund seiner überregionalen Bedeutung, insbesondere für Wasser- und Zugvögel, wurde der Sangweiher mit seinen angrenzenden Flächen in das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 (Vogelschutzgebiet) aufgenommen. Erleben sie dieses kleine Naturparadies und entdecken Sie einen besonderen Ort!
Treffpunkt: Mehren, ehemalige Eisenbahnunterführung am Gewerbegebiet
Gästeführer: Hanspeter Mußler, Telefon 06571 - 2520, Mobil: 0151 59113474, E-Mail: musslerhp@web.de

So. 20.09.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: PulvermaarPulvermaar Gillenfeld
Das Pulvermaar ist das Bilderbuchmaar der Eifel, das größte "Auge der Eifel". Geomorphologisch gut erhalten, mit steilen Innenhängen und flach nach außen in die Landschaft ausfächerndem Auswurfring aus Lockermaterial (Tephra), fast kreisrun- dem Maarsee bei einer einzigartigen Tiefe von noch über 70 Metern. Die beiden Kriterien für die wissenschaftliche Anwendung des Begriffes "Maar" - Entstehung durch den typischen Maar-Vulkanismus und Trichtertiefe bis ins anstehende Grundwasser - sind hier beispielhaft erfüllt. Bei einem Rundgang werden die vulkanische Entstehung, aber auch der Landschaftswandel rund um das Maar in den letzten 150 Jahren geschildert.
Treffpunkt: Eingang Feriendorf Pulvermaar, 54558 Gillenfeld
Gästeführer: Dr. Frank Fetten, Tel: 0172 8879345 oder info@feriendorf-pulvermaar.de

So. 27.09.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5-2h
Heutiges Maar: Mosbrucher Weiher
Der Mosbrucher Weiher ist ein teilweise vermoortes Trockenmaar am Fuße des 675 Meter hohen Tertiärvulkans „Hochkelberg“, das mit einem Durchmesser von 1,5 km das drittgrößte Westeifelmaar ist. Es gehört zusammen mit Strohner Määrchen, Dürrem Maar und Mürmes zu einem in Mitteleuropa einzigartigen Naturphänomen.

Schon zu Römerzeiten diente der aufgestaute See, in dem der Üßbach entspringt, als Fischereigewässer uMosbrucher Weihernd wurde von den Nonnen des Augustinerklosters „Frauenhäuschen“ bewirtschaftet. 1838 wurde das Wasser aus dem Weiher abgelassen, um die außerhalb liegenden Bereiche landwirtschaftlich zu nutzen. Im 20. Jahrhundert, vor allem im 2. Weltkrieg, wurde die 6 Meter dicke Torfschicht des Weihers genutzt, um Torf zum Heizen zu stechen. Der Torfabbau wurde in den 1950er Jahren eingestellt.

Mit der Schließung der Entwässerungsgräben, der Entnahme von Büschen und Sträuchern sowie der extensiven Bewirtschaftung der angrenzenden Offenlandflächen wurden die Grundlagen für die Wiederansiedlung moortypischer Pflanzen und Tiere geschaffen. 1939 wurde das Moorgebiet unter Landschaftsschutz, 1980 unter Naturschutz gestellt.
Treffpunkt: Kreuzung Zum Weiher / Auf dem Damm, 56767 Mosbruch
Gästeführer: Andreas Petersen, Mobil: 0172 2012166, Mail: Petersen-ZNL-Eifel@gmx.de

So. 04.10.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Gemündener MaarGemündener Maar
Das Gemündener Maar ist das kleinste der Dauner Maare, hat aber durch seinen tiefen Trichter die steilsten Hänge. Die vollständig bewaldeten Hänge geben dem Maar ein Flair des Geheimnisvollen, Versteckten. Auch vom Liesertal her ist das Maar nur über einen steilen Anstieg zu erreichen. So lag es zu allen Zeiten ein wenig im Abseits. Bekannt und beliebt ist das Maar als Badesee mit seinem Freibad. Das Maar liegt eingebettet in Unterdevonische Gesteinsschichten. 420 Millionen Jahre Erdgeschichte haben die Landschaft geschaffen – eine unvorstellbar lange Zeit. Das wollen wir interaktiv anschaulich machen und uns im Maartrichter auf Spurensuche begeben.
Treffpunkt: Parkplatz Waldcafe, Maarstr. 7, 54550 Daun-Gemünden
Gästeführer: Marita Mosebach-Amrhein, Tel: 06551/509042, E-Mail: marita.mosebach@web.de

So. 11.10.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Meerfelder Maar Meerfelder Maar
Das Meerfelder Maar ist das größte Maar der Westeifel, aber nur ein Teil ist wassergefüllt. Das Dorf Meerfeld liegt innerhalb des Maartrichters. In der Klimaforschung kommt dem Meerfelder Maar eine besondere Bedeutung zu. Der Maarsee wurde im Lauf der Jahrtausende mit Sedimenten von vielen Metern Mächtigkeit verfüllt. Bohrkerne dieser Sedimente brachten wichtige Erkenntnisse zur Klimageschichte. Das Meerfelder Maar wurde 2008 von der Internationalen Union der Geowissenschaften als regionale Typlokalität zur Definition der erdgeschichtlichen Pleistozän/Holozän-Grenze festgelegt.
Treffpunkt: Parkplatz Meerfelder Maar Ost
Gästeführer:  Karl Weiler, Tel.: 06572 624 oder 0175 2235240, E-Mail: karl-weiler@t-online.de www.meerfelder-wanderfuchs.de

So. 18.10.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Eichholz-Maar
Eichholz MaarWir schreiben das Jahr 1811. Ein gewisser J.J Tranchot, seines Zeichens französischer Geograph, reist durch die Eifel um die erste topographische Aufnahme der Rheinlande im Auftrage  Napoleons durchzuführen. Zwischen den Orten Duppach und Steffeln greift er zu einem blauen Stift um einen kleinen See mit Namen Gussweiher in seine Karte einzuzeichnen.
Über die Entstehung dieses kleinen Sees wusste Tranchot noch wenig. Sie aber können es erfahren auf einer erlebnisreichen Wanderung zu diesem schönen Fleckchen Eifel. Denn dieses Gewässer zählt zu den geheimnisvollen 13, die die Vulkaneifel weltberühmt gemacht haben.
Treffpunkt: „Platz für alle", 54597 Duppach, gegenüber Kirche
Gästeführer: Alfred Graff, Mobile: 0172 266 1284 / Email: vulkan-ag@arcor.de

So. 25.10.2020 um 11:00 Uhr • Dauer ca. 1,5h
Heutiges Maar: Weinfelder MaarWeinfelder Maar
Still, friedlich und geheimnisvoll liegt es da, das Weinfelder Maar – auch Totenmaar genannt. Doch der Schein trügt. Das war nicht immer so! „Einst tobten unterirdische Gewalten da unten, Feuer- und Lavamassen wurden emporgeschleudert, jetzt füllt eine glatte Flut das Becken wie Tränen eine Schale“ so beschrieb die Dichterin Clara Viebig in einer tragischen Novelle das Maar. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Zeit, die beherrscht wurde von gewaltigen Explosionen und Feuer aus dem Erdinneren. Entdecken Sie mit uns ein Kleinod, eine malerisch gelegene Kapelle auf historischem Grund. Lauschen Sie den Geschichten und Sagen  von Menschen, die hier lebten, arbeiteten und malten.
Treffpunkt: Parkplatz zw. Weinfelder und Schalkenmehrener Maar, direkt an der L 64
Gästeführer: Marita Mosebach-Amrhein, Tel: 06551/509042, E-Mail: marita.mosebach@web.de