Interner Bereich

Ein schönes Naturschauspiel bieten die Quellen des Rothenbacher Dreeses, wo rostrotes Wasser aus der Erde sprudelt.

Der Ort Rothenbach, heute an Kelberg angegliedert, fand 1563 seine erste schriftliche Erwähnung. Der Ortsname geht vermutlich auf die Eisenockerbildung der Quelle und der damit einhergehenden Bachfarbe zurück. Die Mineralisation ist, verglichen mit anderen Mineralquellen wie dem benachbarten Bodenbacher Drees, eher gering, jedoch ist verhältnismäßig viel freies Kohlenstoffdioxid vorhanden. Die CO2-Blasen, die durch das Wasser perlen, zeugen von den vulkanischen Prozessen tief in der Erde. Eine Besonderheit der dicht nebeneinander liegenden Quellaustritte ist die deutlich unterschiedliche Wassertemperatur.

Mit Unterstützung des Natur- und Geoparks Vulkaneifel wurde 2015 die Einfassung erneuert. Der Rothenbacher Drees ist eine Station der Geschichtsstraße, die viele spannende Einblicke in Kultur und Geschichte der Region bietet.


Koordinaten: 50°18.492’N, 6°53.284’E
Gemeinde/Ort: Rothenbach
Höhenlage: 444 m üNN
Wassertyp: eisenhaltiger Magnesium-Hydrogencarbonat-Säuerling
Wassertemp.: 8,4°C und 10,7°C






In der Nähe:

Geschichtsstraße, Bodenbacher Drees, Gelenberger Quelle, Kelberg, Nürburgring, Mosbrucher Weiher

Wanderwege:
Geschichtsstraße, Kelberger Episoden- und Panoramen Rundwanderweg, WalderlebnisLandschaft



Anfahrt:
Von der B257 auf die K87 Richtung Rothenbach wechseln, in Rothenbach erst auf die Straße Bienenwiese und danach in den Dreesweg abbiegen, der Drees befindet sich auf der rechten Seite.