Im Jahr 1950 fertigte der Rengener Schreiner Nikolaus Leyer eine neue, offene Einfassung aus Buchenholz für den Drees. Damals war es Brauch, an Pfingstmontag den Drees zu reinigen. Nach getaner Arbeit gingen die Mädchen und Jungen durch das Dorf und sammelten Eier, die dann im Gasthaus Marthen bei Musik und Tanz verzehrt wurden. Eine besondere Bedeutung hatte der Drees auch für die Rengener Hausfrauen. Sie verwendeten sein Wasser zum Waffelbacken, da der Teig offensichtlich durch den Natron- und Kohlensäure-Gehalt „richtig aufging“.

1980 wurde der Drees mit einem Spezialrohr neu aufgearbeitet und mit einer gemauerten Einfassung und einer Abdeckung versehen. Das Quellwasser enthält 1456 mg gelöste Mineralstoffe je Liter und ist stark eisenhaltig.


Koordinaten: 50°13.394’N, 6°50.478’E
Gemeinde/Ort: Daun-Rengen
Höhenlage: 425 m üNN
Wassertyp: Magnesium-Calcium-Natrium-Hydrogencarbonat-Säuerling
Wassertemp.: 9,4 °C


In der Nähe:
Eifel-Vulkanmuseum Daun, Dauner Drees-Pfad, Weinfelder, Schalkenmehrener und Gemündener Maar

Wanderweg: Lieserpfad


Anfahrt:
A1 Ausfahrt Daun, auf der B257 in Richtung Daun auf die L46 Richtung Rengen wechseln, im Ort auf den Rosenweg abbiegen, rechts Straße hoch ist ein Schild „Zum Drees“, im Ort parken, die Bahnunterführung zu
Fuß passieren, der Drees befindet sich auf der rechten Seite.