Interner Bereich

Diese Quelle, links der Lieser und am Fuße des Dauner Burgbergs gelegen, wird auch „Burgbrunnen“ genannt und ist wohl der bekannteste und beliebteste Drees in der Stadt Daun. Als solcher ist er auch eine der Stationen des Dauner Drees-Wanderwegs.

Oft trifft man hier Wanderer und Einheimische, die ihre Flaschen mit dem kühlen Nass füllen. Seit Jahrhunderten nutzen Menschen das wohlschmeckende Sprudelwasser zum Trinken und Backen. Gerade Buchweizengerichte, die früher in keinem Haushalt fehlten, werden durch den Zusatz dieses kohlesäurehaltigen Wassers besonders leicht und der ansonsten bittere Geschmack gemildert.

Der Hotzendrees wurde bereits vor über 400 Jahren von dem Heidelberger Arzt und Botaniker Jakob Theodor Tabernämontanus in seinem 1588 erschienenen Kräuterbuch unter diesem Namen erwähnt. Dort schildert er dessen heilende Wirkung bei vielen Krankheiten. Das aus der moselfränkischen Dialektsprache stammende Wort „Hotzen“ bedeutet so viel wie: rütteln, schütteln, auf- und niederhüpfen. Dies trifft auf diese gefasste Mineralquelle zu, die sich in der Tat stoßweise ins Freie ergießt.


Koordinaten: 50°11.943’N, 6°49.921’E
Gemeinde/Ort: Daun
Höhenlage: 388 m üNN
Wassertyp: Calcium-Magnesium-Natrium Hydrogencarbonat
Wassertemp.: 9,6 °C






In der Nähe:

Eifel-Vulkanmuseum Daun, Dauner Maare, Drees-Wanderweg Daun

Wanderweg: Drees-Wanderweg Daun



Anfahrt:
A1 Ausfahrt Daun und auf der B257 bis Daun fahren, im Kreisverkehr die 1. Ausfahrt Richtung Daun Zentrum nehmen, Parkplätze befinden sich am Bahnhof sowie in der Haltebucht an der B257 auf der linken Seite, vom Bahnhof dem Fußweg über die Brücke zum Drees folgen.