Interner Bereich

Der Wallende Born wird auch Brubbel genannt. Es muss schon bei der Namensgebung der Ortschaft eine ähnlich aufwallende Quelle gegeben haben, die ihr den in Deutschland einmaligen Ortsnamen „Wallenborn“ einbrachte.

Der Kaltwassergeysir selbst ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern geht auf eine Bohrung aus dem Jahr 1933 zurück. Ca. alle 30 Minuten kann man hier dasselbe eindrucksvolle Schauspiel erleben: Der Wasserspiegel der Quelle steigt plötzlich an, CO2-Gas drängt mit Macht an die Oberfläche, das Wasser sprudelt stürmisch hoch,
als wenn es kocht – und sinkt nach 5 Minuten wieder langsam zurück, die Gasbildung scheint nachzulassen und hört irgendwann ganz auf, Ruhe tritt ein, bis das Wasser erneut in Bewegung gerät. Der Zyklus kann durch verschiedene Faktoren wie den Querschnitt der Bohrung, den Luftdruck oder den Grundwasserstand beeinflusst und verändert werden. Die Ursache dieses Phänomens ist nicht eindeutig geklärt. Auf der Infotafel am Wallenden Born werden zwei Theorien vorgestellt und erläutert.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde die Quelle 1975 neu gefasst und das Umfeld aufwendig gestaltet.
Der Wallende Born markiert zugleich den Ausgangspunkt für den Brubbelpfad. Für den Besuch des Wallenden Borns ist eine kleine  Gebühr zu zahlen, die für die Pflege des Brubbels verwendet wird.


Koordinaten: 50°09.232’N, 6°43.235’E
Gemeinde/Ort: Wallenborn
Höhenlage: 418 m üNN
Wassertyp: Calcium-Magnesium-Natrium-Hydrogencarbonat-Säuerling
Wassertemp.: 8,2°C




In der Nähe:

Wallenborner und Niederstadtfelder Drees, Nerother Kopf, Wild- und Erlebnispark Daun, Windsborn, Meerfelder Maar

Wanderweg: Hinterbüsch-Pfad



Anfahrt:
B257 in Richtung Wallenborn, dort der Hauptstraße folgen, an der Kirche in die Weidenbacher Straße abbiegen, Parkmöglichkeiten befinden sich an der Quelle (ab Ortseingang ist der Brubbel ausgeschildert)