Interner Bereich

   
Vom 25.-27. September fand in spanischen Sevilla die 15. Konferenz des Europäischen Geopark Netzwerks statt. Unter dem Motto "Geoparks: Memory of Earth, Future for People" (Geoparks: Gedächtnis der Erde, Zukunft der Menschen) wurden in verschiedenen Vorträgen, Workshops und Ausstellungen best-practise Erfahrungen aus den Geoparken vorgestellt.
Eröffnet wurde die Konferenz unter anderem mit key note speeches von Maxie Syren der Deutschen UNESCO Kommission. In ihrem Beitrag über die Rolle von UNESCO Global Geoparks als Motoren der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde das ZENAPA-Projekt des Natur- und Geopark Vulkaneifel als gutes Beispiel herausgestellt.
"Die Anerkennung, dass ZENAPA, bei dem wir eine von 11 Modellregionen in Europa sind, bei den Eröffnungsreden als gutes Beispiel genannt wurde, freut uns außerordentlich. Wir können allerdings mit weiteren guten Neuigkeiten aufwarten; der Natur- und Geopark Vulkaneifel hat die turnusgemäße Überprüfung in diesem Sommer bestanden und darf für vier weitere Jahre den Titel „UNESCO Global Geopark“ tragen", so Julia Franzen von der Geschäftsstelle des Geoparks. Diese Entscheidung traf der Internationale Rat für UNESCO-Geoparks ( UNESCO Global Geoparks Council) Anfang September in seiner vierten Sitzung auf Lombok, Indonesien.
Neben der Vulkaneifel haben auch der deutsche Geopark TERRA.Vita, der grenzüberschreitende deutsch-polnische Geopark Muskauer Faltenbogen sowie weltweit 34 weitere UNESCO-Geoparks die „Grüne Karte“ nach der alle 4 Jahre stattfindenden, turnusmäßigen Überprüfung, erhalten.

Videozusammenfassungen der Konferenz sind auch Youtube verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=wm9BVh-uABw
https://www.youtube.com/watch?v=evTiX056vro&feature=youtu.be