Interner Bereich

   
Zu einem Fachaustausch besuchte Mitte September eine 16-köpfige Delegation mit Wissenschaftlern, Touristiken und Regionalentwicklen aus Hongkong und Japan die Vulkaneifel. Ziel des Besuchs war, durch Besichtigungen und den Austausch vor Ort mehr über den Weg der Vulkaneifel hin zu einem UNESCO Global Geopark zu erfahren.

Werner Klöckner begrüßte die Delegation an der Lavabombe in Strohn in der Doppelfunktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Natur- und Geopark GmbH und als der in kommunaler Verantwortung stehende Bürgerneister der  Verbandsgmeinde Daun. „Der UNESCO Global Geopark übernimmt eine wichtige Rolle bei der Regionalentwicklung und im Tourismus. Mit Hilfe der besonderen Erdgeschichte der Vulkaneifel lässt sich eine stärkere Identifikation und Bindung der Menschen an die Region entwickeln. Wir wollen mit mehr Regionalverbundenheit dem demographischen Wandel etwas entgegensetzen“ so beschreibt Klöckner kurzgefasst die Idee, die dahinter steht. Die weitere Begleitung und fachliche Information der Delegation übernahm Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks.  Einblicke in den Vulkan Wartgesberg, die Geschichte der Wiedervernässung des Trautzberger Maares und die Dauner Maare standen auf dem Programm. In den zurückliegenden Jahren reisten immer wieder einmal Fachgruppen aus China und Japan in die Vulkaneifel. Nach dem diesjährigen Besuch wurde verabredet, den Fachaustausch zu verstetigen und für Geoparks aus dem asiatischen Raum regelmäßig anzubieten.

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Die Geopark-Reisegruppe aus Hongkong und Japan vor der Strohner Lavabombe - auch bei Regen ist die Vulkaneifel eine Reise wert. Prof. Setsuja Nakada von der Universität Tokyo und Vorsitzender des Internationalen Geopark Beratungskomitees (4. v..r.) und Dr. Ka Ming Yeung aus Hongkong (8. v. r.) wollen gemeinsam mit Werner Klöckner und Dr. Andreas Schüller den Austausch mit der Vulkaneifel ausbauen.