Interner Bereich

   
Die acht Naturparke in Rheinland-Pfalz nehmen rund 32 Prozent der Landesfläche ein. Allein 21 rheinland-pfälzische Landkreise und Städte haben Anteil an einem oder mehreren Naturparken und engagieren sich mit rund 800 Kommunen und vielen weiteren Akteuren in den Parken für die ländlichen Räume. Insgesamt leben rund 22 % der rheinland-pfälzischen Bevölkerung in einem Naturpark, aber deutlich mehr Menschen nutzen die Parkgebiete als Erholungs- und Urlaubsregion – insbesondere auch aus den naheliegenden Ballungsräumen wie Trier, Koblenz, Rhein-Main, Kaiserslautern und Rhein-Neckar. Entsprechend profitiert ein großer Teil der Bevölkerung vom Engagement sowie der Arbeit der Naturparke vor Ort.
Die Naturparkgeschäftsstellen stehen mit ihrem Personal ständig in Kontakt mit der Fachabteilung des Umweltministeriums, wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen geht. Zur Abstimmung von grundsätzlichen Fragestellungen, beispielsweise zur strategischen Ausrichtung der Naturparkarbeit oder der Anpassung von Förderstrukturen, dient der jährliche Austausch mit Umweltministerin Ulrike Höfken. Bei dem kürzlich stattgefundenen Treffen der Umweltministerin mit den Vorsitzenden und Geschäftsführern der rheinland-pfälzischen Naturparke wurden die zukünftigen Fördermöglichkeiten für die jeweiligen Geschäftsstellen diskutiert. Diese Geschäftsstellenförderung ist ein Dauerthema. Die Naturparke nehmen Aufgaben für das Land wahr aber von dem Wunsch nach einer hierfür auskömmlichen Unterstützung durch das Land ist man noch weit entfernt. Die zukünftige inhaltliche Ausrichtung der Naturparkarbeit wurde ebenfalls thematisiert, hierzu soll es noch weitere Abstimmungsgespräche geben.


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Umweltministerin Ulrike Höfken (4. v. r.) im Kreise der Vorsitzenden und GeschäftsführerInnen der rheinland-pfälzischen Naturparke.