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32 neue Junior-Ranger gehen an den Start: Wegen großem Interesse verdoppelt der Natur- und UNESCO Geopark Vulkaneifel die Teilnehmerzahl.

Nach dem erfolgreichen und vielversprechenden ersten Durchgang zur Qualifizierung von Jugendlichen zum Junior-Ranger im Natur- und Geopark im Jahre 2014 startete vor kurzem der zweite Ausbildungsgang.
Im November letzten Jahres wurde hierzu bereits eine Informationsveranstaltung durchgeführt. „Die Resonanz interessierter Kids und deren Eltern war überwältigend“ schwärmt Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel, „daher haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Ausbildung doppelt anzubieten, um damit allen interessierten Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen.“

Die Ausbildung besteht aus 7 Modulen, von denen die ersten vier nun jeweils zweimal inhaltsgleich durchgeführt werden. Dabei geht es um Input zu verschiedenen Naturthemen in den Bereichen Geologie, Flora und Fauna der Eifel und weiteres „Know-how“, das ein zukünftiger Junior-Ranger benötigt, um Gästen und Einheimischen unsere Natur und Heimat nahe zu bringen. Bei der ersten Veranstaltung haben sich die Kids auch mit kritischen Themen wie die Rückkehr des Wolfs beschäftigt und über Nachhaltigkeit und Umweltschutz diskutiert. Weiterer Schwerpunkt sind Grundlagen der Kommunikation, Präsentation und Team-Building, „denn die Junior-Ranger agieren immer als Team.“ merkt Birger Führ vom Kompetenzteam Umweltbildung, Biologe und einer der Betreuer und Ausbilder der Gruppe an, „deshalb finden die anschließenden Exkursionen im Frühjahr 2018 auch mit der gesamten Gruppe statt“. Dabei werden die erfahrenen Junior-Ranger des ersten Durchgangs mit Rat und Tat und als Betreuer der Neuen zur Seite stehen.

Krönender Abschluss im Sommer 2018 wird ein Camp in Großlittgen sein, bei die Junior-Ranger zusammenkommen und gemeinsam mit dem DRK Daun bei einem Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs geschult werden, wie man in Wald und Flur Verunglückten helfen kann. „Wir freuen uns, dass wir so viele Kids für die Eifel begeistern können“ kommentiert Achim Herf der Geologe im Ausbilderteam die große Bereitschaft der Kinder sich für Natur und Umwelt einzusetzen.