Interner Bereich

   

Dohm-Lammersdorf: In mühevoller Kleinarbeit haben Bürger des Ortes den Lavastrom unterhalb der Kirche wieder freigelegt. Der Natur- und Geopark Vulkaneifel versteht sich als Partner der Ortsgemeinden und hat die Maßnahme gefördert.
Bild: Die Basaltsäulen des erkalteten Lavastroms sind jetzt gut zu sehen

Für Ortsbürgermeister Wolfgang Schüssler war es eine Herzensangelegenheit, den verschütteten Lavastrom zumindest in Teilbereichen wieder sichtbar zu machen. In der Geschäftsstelle des Natur- und Geoparks Vulkaneifel fand er mit diesem Wunsch Gehör und Unterstützung. Denn, dass Aufzeigen von erdgeschichtlichen Zeugnissen steht ganz oben in der Aufgabenliste des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Geologie, insbesondere der Vulkanismus, hat hier einen Formenschatz hinterlassen, der nicht nur wissenschaftliches Interesse erzeugt sondern auch ein ganz wichtiges touristisches Attraktionskriterium ist. „Geotourismus müssen wir noch stärker als Alleinstellungsmerkmal für die Region nutzen und uns damit von anderen Mittelgebirgsregionen abheben“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. „Ganz wichtig ist aber auch, dass sich die örtliche Bevölkerung mit der heimischen Erdgeschichte und dem Entstehen der Landschaft beschäftigt in der man selbst lebt“. Das Engagement für die erdgeschichtlichen Bildungen vor der eigenen Haustür ist in Dohm-Lammersdorf auf fruchtbaren Boden gestoßen. Der Natur- und Geopark hat die Freilegungsarbeiten mit der Gewährung eines finanziellen Zuschusses unterstützt und gewürdigt.