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Seit längerer Zeit arbeitet das weltweite Netzwerk der Globalen Geoparks, bei dem der Natur- und Geopark Vulkaneifel Gründungsmitglied ist, an der Anerkennung als UNESCO Geoparks. Das rheinland-pfälzische Landesparlament hat sich in seiner Sitzung am 26. Februar 2015 dafür ausgesprochen, den Natur-und Geopark Vulkaneifel auf dem Weg dorthin zu unterstützten.

 Die Zeichen stehen nicht schlecht, dass die Vulkaneifel, genauer gesagt die Region um das Westeifeler Vulkanfeld zwischen Bad Bertrich und Ormont, sich bald mit einem großen UNESCO-Titel schmücken darf. Die endgültige Entscheidung fällt im November dieses Jahres, dann stimmen mehr als 190 Staaten in der Vollversammlung über die Auszeichnung von UNESCO Geoparks ab.

 Im UNESCO-Hauptquartier in Paris wird seit mehr als zwei Jahren intensiv beraten, wie neben den bereits vorhandenen und in UNESCO-Programmen verankerten Welterbestätten und Biosphärenreservaten zukünftig die UNESCO Geoparks als dritte weltweit bedeutende Gebietskategorie etabliert werden können. „Wir sind über die Gesprächsergebnisse in Paris informiert und teilweise auch direkt eingebunden. Nun sehen wir, dass die Geoparks kurz davor stehen, ihr Ziel zu erreichen und von der UNESCO als besondere Gebiete anerkannt zu werden“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.

Der vulkaneifeler Landtagsabgeordnete Dietmar Johnen hatte die Initiative ergriffen, dass dieses für die Vulkaneifel so bedeutende Thema im Rahmen eines Parlamentsantrages im Landtag behandelt wurde. Nach ausschließlich befürwortenden Redebeiträgen der Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt, Jutta Blatzheim-Rögler, Elfriede Meurer und Michael Billen sowie von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke wurde der Antrag mit der Zustimmung aller Fraktionen einstimmig angenommen. Rheinland-Pfalz unterstützt damit den Natur- und Geopark Vulkaneifel auf dem Weg zum UNESCO Geopark. Werner Klöckner für den Aufsichtsrat des Natur- und Geoparks und Landrat Heinz-Peter Thiel für den Landkreis Vulkaneifel begrüßen diese Entscheidung des Landtages und sehen darin auch eine Bestätigung für die in den zurückliegenden Jahrzehnten stetig geförderte Weiterentwicklung des Natur- und Geoparks Vulkaneifel als Naturerlebnisregion mit einer besonderen Erdgeschichte.