Interner Bereich

   

Im Masterplan des Natur- und Geoparks Vulkaneifel ist die ganzheitliche und nachhaltige Regionalentwicklung eine der wichtigsten Säulen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Natur- und Geopark ein umfassendes, zielgruppenspezifisches Umweltbildungskonzept in Auftrag gegeben. „Es soll durch Bildung der regionalen Identität und Stärkung der Geo- und Naturkompetenz dem demographischen Wandel aktiv begegnen und langfristig unseren Kindern Perspektiven schaffen.“ so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geopark Vulkaneifel. Die Umweltbildung des Naturparks soll Begeisterung für unsere einzigartige Naturausstattung wecken, den natürlichen Wissensdurst unserer Kinder und Jugendlichen nutzen mit dem Ziel, sie als Leistungsträger von morgen in unserer Region zu halten und zu verankern.

 

Umweltbildung wird in der Region bereits von einer Vielzahl von Akteuren angeboten, jedoch sind diese Angebote oftmals noch Einzelaktionen, die nicht miteinander verknüpft sind. Grundgedanke des neuen Konzepts ist die Zusammenführung aller Beteiligten. Dabei wird eine Durchlässigkeit durch alle Bildungsstufen, von der KiTa über die Schulen bis in die Erwachsenenbildung angestrebt wobei es auch gilt alle diejenigen zu fördern, die im direkten Bildungsaustausch zu unseren Kindern und Jugendlichen stehen.

Inhaltlich ist das Konzept modular aufgebaut, so dass die Themen wie Geowissenschaften, Ökologie, Ökonomie sowie soziale und kulturelle Aspekte wiederkehrend durch alle Bildungsstufen transportiert werden können. „Wir wollen grundlegende Zusammenhänge und auch die richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit unserer Natur und den Geschöpfen unserer Mitwelt vermitteln, aber auch den Entdecker- und Forschergeist unser Kinder wecken und ihnen das notwendige Handwerkszeug dafür mitgeben“ erläutert der Biologe Birger Führ, der gemeinsam mit dem Geologen Achim Herf das Projekt leitet.

Das Kompetenzteam Umweltbildung, bestehend aus Experten und den extra dafür ausgebildeten Natur- und Geoparkführern hat mit der konkreten Umsetzung auf KiTa-Ebene begonnen. Dort haben sich die Erzieherinnen und Erzieher zum Thema Vulkanismus weitergebildet und begonnen, gemeinsam mit Experten des Naturparks das vulkanologische Wissen in die Einrichtungen zu tragen. Sie wurden von den Kindern mit großer Begeisterung aufgenommen. Mit der Realschule Plus in Gillenfeld ist vor wenigen Tagen die erste Natur- und Geoparkarkschule an den Start gegangen, weitere Schulen werden der direkten Kooperation folgen und in das langfristig angelegte Projekt einsteigen.

„Wir wissen, dass nicht alle Schulen und Kindergärten über die erforderliche Ausrüstung verfügen.“ weiß Herr Dr. Schüller. Als „mobile Einsatztruppe“ wird der Naturpark daher ein Vulkanmobil einrichten, das mit dem erforderlichen geowissenschaftlichen und biologischen Equipment ausgerüstet wird.

Sollten Sie oder Ihre Einrichtung Interesse an den Angeboten des Naturparks haben stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.