Interner Bereich

   

Akteure sehen die Umsetzung einer „ganzheitlichen und nachhaltigen Regionalentwicklung“ als Vision für den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Dass die Vision auch handfest sein kann, konnten die Gäste „am eigenen Leibe“ mit Köstlichkeiten aus der Region erfahren.

Der Aufsichtsrat der Natur- und Geopark GmbH durfte am vergangenen Freitag, den 26.10.12, mehr als 130 Personen zur Vorstellung des Masterplans für den Natur- und Geopark begrüßen. „Der heutige Tag stellt End- und Startpunkt zugleich dar“, so Bgm. Klöckner, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Endpunkt der Erarbeitung des Masterplanes und Startpunkt für eine neue Ära des Natur- und Geoparks. Die ganzheitliche und nachhaltige Regionalentwicklung auf Ebene des Natur- und Geoparks haben wir gemeinsam als Vision erarbeitet, jetzt gilt es diese auch gemeinsam zu erreichen.“ Nach Begrüßung durch Herrn Klöckner richtete Herr Dr. Michael Hofmann vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz ein Grußwort an alle Mitstreiter und unterstrich die Unterstützung der Aktivitäten durch die Landesebene.

 Zum Hintergrund: Im vergangenen halben Jahr wurde für die Region des Natur- und Geoparks Vulkaneifel, beteiligt sind die Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Hillesheim, Kelberg, Manderscheid, Obere Kyll und Ulmen, ein umfassender Masterplan erarbeitet.

Ein breites Feld an Akteuren beteiligte sich an der Erarbeitung des Masterplanes in mehreren Workshops und Konferenzen. „Die gemeinsame Erarbeitung mit den Akteuren der Region ist die Basis für die Akzeptanz und erfolgreiche Umsetzung des Masterplans in der Praxis“, so Dr. Schüller, Geschäftsführer der Natur- und Geopark GmbH. „Ich freue mich ganz besonders über das bisherige Engagement und die spürbare Identifikation mit dem Natur- und Geopark; das sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung!“ Von allen Verantwortlichen erging ein herzliches Dankeschön an diejenigen Personen und Institutionen, die an der Erstellung des Masterplanes so tatkräftig mitgewirkt haben.

Im weiteren Verlauf wurden Kerninhalte des Masterplanes vorgestellt, von den gemeinsam formulierten Zielsetzungen, über Handlungsfelder in denen zukünftig gearbeitet wird bis hin zu konkreten Projekten, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

So sollen zum Beispiel im Handlungsfeld „Sicherung und Weiterentwicklung von Geo- und Biodiversität“ koordinierte Naturschutz-Maßnahmen in Flusstälern umgesetzt werden, im Handlungsfeld „Systematische Nutzungssteuerung im Natur- und Geopark Vulkaneifel“ wird ein Besucherlenkungssystem entwickelt und im Handlungsfeld „Bewusstseinsbildung, Kommunikation, Marketing“ wird auf die Herausbildung einer regionalen Identität und die bessere Wertschätzung des Bestehenden hingearbeitet.

Wie man das, was die Region zu bieten hat, besser wertschätzen und auch zum bessern Nutzen in Wert setzen kann, wurde am Freitag Abend auch durch einen Gastredner aus Österreich, Herrn Josef Ober, Obmann des Steirischen Vulkanlands mit seinem begeisternden Vortrag den Gästen auf besondere Art und Weise nähergebracht.

Besonders war übrigens auch die Moderation des Abends, durchgeführt von Herrn Georg Schweitzer. Kabarettistische Einlagen wie der „Visionäre Flieger“ trugen ihren Teil zum gelungenen Abend bei, bei dem nicht zuletzt auch die gereichten leckeren regionalen Produkte einen weiteren Höhepunkt darstellten. Köstlichkeiten wie Ziegenkäse, Brot aus der Region, Edelbrände und Bauernhofeis machten Lust auf „Produkte von hier“, ein Thema, was übrigens auch im Rahmen der Umsetzung des Masterplanes vom Natur- und Geopark angegangen werden wird.