Interner Bereich

   
Mit der gut besuchten öffentlichen Auftaktveranstaltung in Dreis-Brück startet der regionale Erarbeitungsprozess des Masterplans für den Natur- und Geopark Vulkaneifel.

Der Masterplan stellt die Strategie für die weitere Entwicklung des Natur- und Geoparks Vulkaneifel dar, die mit konkreten Umsetzungsschritten und Maßnahmen unterlegt ist. Die Erarbeitung des Masterplans wird als LEADER-Projekt durch die EU und das Land Rheinland-Pfalz gefördert.






Gut 80 Personen waren in das Haus Vulkania nach Dreis-Brück gekommen, um sich an der öffentlichen Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung des Masterplans für den Natur- und Geopark Vulkaneifel zu beteiligen. Dazu bekamen die Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Kommunalpolitik, Naturschutz, regionalen Unternehmen bis hin zu Touristikern im Verlaufe der Veranstaltung auch ausreichend Gelegenheit.

Nach der Begrüßung durch Herrn Bgm. Werner Klöckner für den Aufsichtsrat der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH, stellte Herr Dr. Schüller den Natur- und Geopark Vulkaneifel und die bisherige Arbeit vor.

Die mit der Erarbeitung beauftragte Arbeitsgemeinschaft aus dem IfR Institut für Regionalmanagement und PROJECT M führte in die Aufgabenstellung ein. Die naturräumlich und geologisch besondere Ausstattung des Natur- und Geoparks mit den Maaren, Mooren, Magerrasen, die besondere Kulturlandschaft der Vulkaneifel mit ihrer regionalen Identität sind die Potenziale, die für die weitere Entwicklung der Region zu nutzen sind. In drei Arbeitsgruppen – 1, Naturschutz, Landschaftspflege und Biodiversität, 2, Natur- und Geotourismus sowie 3, nachhaltige Regionalentwicklung – wurde eine erste Sammlung der Herausforderungen und Chancen, die in den Handlungsfeldern liegen, vorgenommen.


In der konstruktiven und intensiven Diskussion wurde das hohe Engagement der Teilnehmer deutlich, die Chancen, die sich durch den Natur- und Geopark Vulkaneifel ergeben, nutzen zu wollen. Die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten, der Ausbau und die konsequente Vermarktung des Natur- und Geotourismus, oder Umweltbildung, um den Wert der Natur und der Landschaft wahrnehmen zu können, waren nur einige Themen, die andiskutiert wurden und nun weitergeführt werden müssen. Dazu sieht der Erarbeitungsprozess eine Leitbildkonferenz mit ausgewählten Akteuren im Juni vor. In Arbeitsgruppen, an denen sich alle interessierten Akteure beteiligen können, wird über den Sommer weitergearbeitet. Der Masterplan soll bis Ende Oktober 2012 fertig gestellt sein.

Die Erarbeitung des Projektes wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landentwicklung“ (PAUL), Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten.