Interner Bereich

   
Erfolgreiche Evaluierung

V.r.n.L.: Herr Dehner und Dr. Thomae von der Expertenkommission Nationale Geoparks in Deutschland und Dr. Schüller vom Natur- und Geopark Vulkaneifel am End/Startpunkt der Deutschen Vulkanstraße an der Straße zwischen Pantenburger Bahnhof und Niedermanderscheid.


In der Vulkaneifel liegt eine der Wurzeln für die Geoparkinitiative in Europa und weltweit. Vor nunmehr 10 Jahren haben die Vulkaneifel in Verbindung mit weiteren drei Partnern aus Griechenland, Frankreich und Spanien das Netzwerk der Europäischen Geoparks gegründet.

Die Idee, das geologische Erbe mit vielen anderen Themen wie z.B. Erhalt und zugänglich machen besonderer Landschaftselemente, Geotopschutz, Erholung und Tourismus oder Umweltbildung zu verknüpfen, fand große Zustimmung bei der UNESCO.

Die UNESCO war es dann auch, die im Jahre 2005 die Schirmherrschaft über ein weltweites, globales Geopark Netzwerk übernommen hat. Mittlerweile gibt es weltweit 68 anerkannte globale Geoparks. Auch hier ist die Vulkaneifel dabei.

In Deutschland wurden zeitgleich zu den Aktivitäten der UNESCO auch auf nationaler Ebene Geoparks ausgewiesen. Die Zuständigkeit hierfür liegt bei der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung dem bedeutendsten Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland in Verbindung mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie dem Bundesforschungsministerium. Auf dieser nationalen Ebene kooperieren die Vulkangebiete der Eifel. Dies sind die Vulkaneifel und die Region rund um den Laacher See in der Osteifel. Gemeinsam wurde im Rahmen dieser Kooperation die Deutsche Vulkanstraße als verbindendes Element zwischen diesen beiden eifeler Vulkangebieten eingerichtet.

Die Geoparks haben sich in regelmäßigen Abständen einer Überprüfung zu unterziehen und es wird begutachtet, ob die Region weiterhin das Zertifikat „Geopark“ führen darf. Die Überprüfung auf nationaler Ebene erfolgt im Rhythmus von fünf Jahren. Im Rahmen dieser Überprüfung hat im vergangenen September eine Expertengruppe der Kommission Nationale Geoparks in Deutschland zwei Tage lang Vulkan- und Osteifel bereist, mit den Verantwortlichen gesprochen, viele Standorte und Einrichtungen besucht.

Der Präsident der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Emmermann hat nun das positive Ergebnis der Überprüfung in einem Schreiben mitgeteilt. Es wird darin zum Ausdruck gebracht, dass sich die Expertenkommission höchst positiv über die Gestaltung und Sichtbarkeit des Geoparks geäußert hat und die Eifel über einen der besten Geoparks in Deutschland verfügt.