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Natur- und Geopark wird einheitlich erschlossen

Anlässlich eines Besuches in Deudesfeld übergaben die Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Frau Monika Becker in Begleitung von Stefan Hetger vom Referat Naturschutz die Kennzeichnungsbefugnis für Wanderwege an den Vorsitzenden des Natur- und Geoparks Vulkaneifel Landrat Heinz Onnertz und Geschäftsführer Andreas Schüller.

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel hat für acht Verbandsgemeinden aus der Region die Projektsteuerung für die Einrichtung von Qualitätswanderwegen übernommen. Mit Anbindung an den Premiumwanderweg „Eifelsteig“ soll die Region von Ulmen bis Prüm und von Stadtkyll bis Manderscheid mit einem Netz einheitlich ausgeschilderter Wanderwege ausgestattet werden. Dabei wird der Qualitätsstandard des Eifelsteigs übernommen. Integriert in diese touristische Infrastrukturmaßnahme sind die Einrichtung von Eifelblicken an Standorten, die ganz besondere Fernsichten zulassen. Insgesamt umfasst diese Maßnahme 360 Kilometer Wanderwege mit acht Eifelblicken.

In Kooperation mit den örtlichen Touristinformationen erfolgte eine umfangreiche Abstimmung der Wege mit den Ortsgemeinden und Eigentümern sowie der forstlichen, wasserwirtschaftlichen und naturschutzfachlichen Belange. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord prüfte nun abschließend die Unterlagen für das projektierte Wander-wegenetz und erteilte die Befugnis zur Kennzeichnung von Wanderwegen. Die Erteilung dieser Befugnis ist zentraler Bestandteil für das weitere Verfahren und maßgeblich erforderlich für die Beantragung von Fördermittel aus dem Landeshaushalt.

Landrat Onnertz hob bei dieser Gelegenheit die gute Zusammenarbeit mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord hervor, die sich auch bei dieser Maßnahme in einer außerordentlich zügigen Bearbeitung der eingereichten Unterlagen widerspiegelte.

Im Gegenzug betonte Vizepräsidentin Becker die außerordentlich gute und beispielhafte Qualität der Antragsunterlagen. Bei einer solch lückenlosen Vorarbeit durch den Projektträger stelle die zeitnahe Erteilung der Markierungsgenehmigung durch ihre Behörde die folgerichtige Konsequenz dar.