Interner Bereich

Hinweis
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Zuwendungszweck/-empfänger

  • Es können kleinere und mittlere Unternehmen gefördert werden, die die Durchführung von Maßnahmen zur Schaffung der Barrierefreiheit planen.
  • Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU):
    • < 250 Mitarbeiter
    • Max. Jahresumsatz 50 Mio. € oder ma. Jahresbilanzsumme 43 Mio. €
  • Förderfähig sind Beherbergungsbetriebe, Gastronomiebetriebe und Campingbetriebe.
    • Beherbergungsbetriebe: Unternehmen, die nach Maßnahmenabschluss mindestens 10 Betten besitzen. Ferienwohnungen sind gleichgestellt, wenn sie nach Maßnahmenabschluss mindestens 3 Wohnungen mit insgesamt 10 Betten besitzen. Die Betrieben müssen der vorübergehenden Unterbringung ständig wechselnder Gäste dienen und mind. 7 Monate im Jahr geöffnet haben.
    • Gastronomiebetriebe: Unternehmen, die nach Maßnahmenabschluss mind. 10 Tische sowie sanitäre Einrichtungen besitzen. Es muss ein Verkauf und/oder Ausschank von Speisen und/oder Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle stattfinden. Der Betrieb muss mind. 7 Monate im Jahr geöffnet haben.
    • Campingbetriebe: Betriebe, die die Aufstellung von mitgebrachten Wohnwagen, Reise- bzw. Wohnmobilen oder Zelten auf einem abgegrenzten Gelände mit zehn oder mehr Stellplätzen ermöglichen. Der Campingplatz muss mindestens 7 Monate im Jahr geöffnet haben.
  • Maßnahmen zur Erreichung der Barrierefreiheit sollen insbesondere der DIN 18040 Teile 1,2,3 entsprechen.
Restaurant(Bildquelle: Dominik Ketz Fotografie / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH)

Gegenstand der Förderung

  • Umbau, Errichtung und Erweiterung von Gebäuden zur Erreichung der Barrierefreiheit
  • Anschaffung von Einrichtungsgegenständen und sonstigen Wirtschaftsgütern, die der Schaffung der Barrierefreiheit dienlich sind
  • Förderfähig sind nur solche Ausgaben, die im Katalog der förderfähigen Ausgaben explizit aufgeführt sind. (siehe Verwaltungsvorschrift „Förderprogramm zur Schaffung von Barrierefreiheit in gewerblichen touristischen Unternehmen“ vom 29.April 2016)
barrierefreies Hotelzimmer(Bildquelle: Hotel Vinum)

Katalog der förderfähigen Ausgaben
  • DIN 18040 Teile 1,2,3 müssen erfüllt sein
  • Rohbaukosten, soweit sie auf die förderfähigen Betriebsteile und Flächen entfallen
  • Türverbreiterung sowie Neuanschaffung und Um- und Einbau barrierefreier Eingangs- und Durchgangstüren
  • Anschaffung, Bau, Einbau von Rampen oder eines Treppen- oder Hubliftes oder einer Hebebühne, Einbau Aufzug/Lift in geeigneter Größe und entsprechender Bedienung
  • Baumaßnahmen zur Vergrößerung von Bewegungsflächen und Verbreiterung von Fluren und Wegen, Absenkung von Stufen im Innenbereich
  • Herstellung geeigneter Oberflächenbeschaffenheit, Bodenflächen
  • Herstellung geeigneter Parkplätze und Zuwege, Anschaffung von Wegebegrenzungen, Ansenkung von Stufen im Außenbereich
  • Um/Ausbau von Sanitärbereichen, Anschaffung und Einbau geeigneter WC, Waschbecken, Dusche, Sitze
  • Anschaffung/Einbau von Umlaufschranken, Handläufen, Haltestangen, Stütz- und Haltegriffe
  • Bau/Umbau/Anschaffung einer barrierefreien Umkleidekabine sowie Anschaffung/Einbau von Badelift und geeigneter Badevorrichtung (bei Betrieben mit barrierefreiem Schwimmbad/Sauna)
  • Anschaffung/Einbau geeigneter Möbel, sowohl für Gemeinschaftsflächen (z.B. Empfang, gastr. Bereich, Wellnessbereich) als auch für die barrierefreien Zimmer bzw. Wohnung (z.B. Bett, Schrank, Bad- und Balkonmöbel) und Anschaffung einer barrierefreien Küchenzeile für den Gästebedarf
  • Anschaffung von barrierefreien Rettungssystemen wie z.B.: Treppenraupe und mobiler Treppensteiger
  • Anschaffung von Fahrzeugen zum barrierefreien Transport sowie vergleichbare, im Kaufvertrag ausgewiesene Mehrkosten bei Anschaffung eines neuen Fahrzeuges, diese Fahrzeuge dürfen soweit eine feste Zuordnung zur geförderten Betriebsstätte in der Modellregion besteht, in Auslegung der Regelung in 6.1 auch für Fahrtstrecken außerhalb der Modellregion genutzt werden
  • Errichtung und Umbau eines barrierefreien Spielplatzes, Anschaffung barrierefreier Spielgeräte
  • Einbau von optischen Blink- oder Warnsignalen sowie Notsignalgebern in Gemeinschaftsräumen und Zimmern bzw. Wohnungen, Anschaffung einer induktiven Höranlage, Anschaffung und Einbau taktil erfassbare bzw. akustisch abrufbarer Orientierungshilfen und Leitsysteme, Anschaffung von Sicherheitsmarkierungen, Anschaffung und Einbau geeigneter Umfeldsteuerung, Anschaffung geeigneter Bedienelemente (z.B. visuell kontrastreiche Türgriffe, Schalter), Anschaffung geeigneter Umfeldsteuerung, Anschaffung geeigneter Bedienelemente (z.B. visuell kontrastreiche Türgriffe, Schalter) Anschaffung geeigneter Beschilderungen zur besseren Orientierung, Orientierungshilfen am Fußboden, Leitstreifen als Bodenindikatoren
barrierefreies Badezimmer(Bildquelle: Dominik Ketz Fotografie / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH)

Fördervoraussetzungen
  • Unternehmen müssen sich in der Modellregion Vulkaneifel befinden.
  • Die zu fördernden Maßnahmen müssen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung oder zur Schaffung eines barrierefreien Angebotes der Betriebsstätte leisten:
    • Beherbergungsbetriebe: nach Maßnahmenabschluss müssen mind. 10% der Zimmer sowie alle wesentlichen Bereiche (Parkplatz, Zuwegung, Rezeption, gastronomischer Bereich, eine sanitäre Einrichtung) barrierefrei ausgebaut sein
    • Gastronomiebetriebe: nach Maßnahmenabschluss müssen mind. 50% der Tische sowie alle wesentlichen Bereiche (Parkplatz, Zuwegung, Empfang, eine sanitäre Einrichtung) barrierefrei ausgebaut sein
    • Campingbetriebe: nach Maßnahmenabschluss müssen die für die Beherbergung wesentliche Bereiche (Parkplatz, Zuwegung, Rezeption, gastronomischer Bereich, eine sanitäre Einrichtung) barrierefrei ausgebaut sein
  • Spätestens 6 Monate nach Maßnahmenabschluss ist die Zertifizierung „Reisen für Alle – Barrierefreiheit geprüft Stufe 1“ nachzuweisen.
  • Zuwendungen werden nur für Vorhaben gewährt, mit deren Durchführung nicht vor Antragsstellung begonnen worden ist.
  • Max. Maßnahmendauer 12 Monate, bei Errichtung von Gebäuden 24 Monate.

Förderhöhe

  • max. Subventionshöhe 40 %, Mindestzuschussbetrag 20.000,- €
  • Gesamtkosten mind. 50.000,- €
  • max. Förderhöhe in drei Steuerjahren 200.000,- € (De-minis-Beihilfe)

Antragseinreichung

  • Anträge sind bei der Investitions- und Strukturbank zu stellen

Verweis auf ein neues Förderprogramm für Beherbergungsbetreiber der Region

Die ISB bietet seit dem 01.01.2020 ein neues Förderprogramm für touristische Leistungsträger an.

Das neue Förderprogramm zur Verbesserung der Angebotsqualität in der rheinland-pfälzischen Hotellerie ist eingebettet in die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025.
Interessierte Betriebe der Hotellerie können ab sofort Förderanträge bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz stellen. Hotelbetriebe erhalten bis zu 20 Prozent Zuschuss ab einer Investition in Höhe von 250.000 Euro. Der maximale Zuschuss des Landes beträgt 750.000 Euro.

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung, Erweiterung, Angebotsumstellung/-erweiterung und Neuaufsetzung des gesamten Betriebsprozesses. Zuschusshöhe bis zu 20 % möglich, direkte Antragstellung bei der ISB.

Die gesamten Förderbedingungen der Verwaltungsvorschrift erhalten Sie hier.

Gerne beraten wir Sie im Thema Barrierefreiheit sowie in allen Förderfragen.

Ansprechpartner:

Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH
Frau Janet Serwaty
Mainzer Straße 25, 54550 Daun
Telefon: 06592/933-449
Email: janet.serwaty@vulkaneifel.de