Interner Bereich

 

Eine Vision wurde wahr

1988, bei der Eröffnung des ersten Geo-Pfad-Projektes in Hillesheim, ahnte kaum jemand, welche europäische Dimension dies in der Vulkaneifel 12 Jahre später haben würde. Erster Erfolg dieser Initiative: Hillesheim erhielt nach der Fertigstellung des Pfades von der Europäischen Union den Preis für Intelligenten Tourismus

Mittlerweile sind in der Vulkaneifel eine Vielzahl geologischer Einrichtungen entstanden. Dort werden der geologische Reichtum der Vulkaneifel und die Bedeutung der Landschaft für die Kulturgeschichte verdeutlicht. Zugleich machen die Kommunen die Landschaft als Erlebnis- und Erholungsraum neuer Art zugänglich. Durch die Lenkung der Besucher über ausgeschilderte Pfade wird der Erhalt der Naturschönheiten für kommende Generationen gesichert.




Mit Unterstützung der Division of Earth der UNESCO gründeten vier europäische Geoparks im Juni 2000 das European Geoparks Network. Der Vulkaneifel European Geopark war einer von davon.


Grundlage des Netzwerkes European Geoparks ist eine von den vier Gründungspartnern am 5. Juni 2000 in Lesvos offiziell anerkannte Charta. Sie beschreibt die Projektarbeit und regelt die Aufnahme weiterer Kooperationspartner.
Kernbedingungen der Charta wie auch der UNESCO-Definition für spätere Geoparks sind die folgenden:
Ein Geopark ist eine geschützte Region, die Phänomene spezieller geologischer Signifikanz, Seltenheit oder Schönheit enthält. Diese Phänomene sind repräsentativ für die geologische Geschichte der Region und für die Vorgänge, die zu ihrer Entstehung führten. Wie ein natürlicher Park, fällt ein Geopark unter die Aufsicht der regionsbezogenen Regierung, in der er sich befindet. Neben den Möglichkeiten für wissenschaftliche Arbeit und einer breiten Umwelt-Erziehung sollte ein Geopark ein großes Potential für die lokale wirtschaftliche Entwicklung besitzen.