Interner Bereich

 
Die Wacholderheide am Uesser Berg in Kelberg wurde als Biotop des Jahres 2015 im Natur- und Geopark Vulkaneifel ausgewiesen. Zu diesem Anlass fand im Sommer 2015 eine fachliche Exkursion zur Wacholderheide statt. Zur Information von Einwohnern, Besuchern und anderen interessierten Personen soll im weiteren Verlauf noch eine Infotafel errichtet werden. Um einem erneuten Verbuschen der Fläche entgegenzuwirken, wurden hier im Herbst 2015 und erneut im Sommer 2016 Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Die Sandsteinfelsen „Auf Hardt“  nahe der Ortschaft Birgel sind aus entomologischer Sicht ein bedeutendes Biotop für Wildbienen. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden hier bereits Ersatzhabitate im Bereich der ehemaligen Bahntrassen am Burgberg bei Birgel errichtet. Durch den Natur- und Geopark Vulkaneifel wurden im Jahr 2011 Rohbodenflächen für an diesen Lebensraum angepasste Flora und Fauna, insbesondere Wildbienen, angelegt. Anhand eines Monitorings wird im Jahr 2016 der heutige Bestand der Wespen- und Bienenfauna sowie der Trachtpflanzen untersucht. Die Untersuchung soll sowohl dem Schutz der Biodiversität dienen als auch den Grundstein für eine themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit legen.

Der geplante Rundwanderweg „Wacholder-Endert-Pfad“ soll sich mit einer Gesamtlänge von ca. 10 km nördlich der Ortslage Alflen erstrecken. Ausgangspunkt ist die Ortschaft Alflen, Routenpunkte sind der Nassenberg mit seiner Wacholderheide, das Enderttal, die B259 nähe Wilhelmshöhe und der Alfler Berg. Der neue Rundwanderweg ist eine Bereicherung für das touristische Angebot der Region. Er verbindet die Ortschaft Alflen mit dem Gebiet des Naturpark Vulkaneifel. An der Endert entlang ist der Rundwanderweg Teil des Endertwanderweges Ulmen – Cochem. Außerdem befindet sich in der Nähe der Radweg Ulmen – Alflen – Cochem.


Um das Weinfelder Maar touristisch noch weiter in Wert zu setzen, erfolgen an den hier bereits vorhandenen Wanderwegen Sanierungen der Infrastruktur. Dabei werden die vorhandenen Treppenstufen, die von der Weinfelder Kapelle hinunter zum Maar Richtung Pilatusfelsen führen entfernt. Anstelle der Treppenanlage soll ein ca. 1,2 m breiter Schotterweg über eine Länge von 65m angelegt werden. Des Weiteren wird am westlichen Ufer südlich des Pilatusfelsens zur Erhöhung der Verkehrssicherheit das vorhandene Geländer auf einer Länge von ca. 50m saniert.


Nach Umsetzung der Wiedervernässungsmaßnahme am Trautzberger Maar in 2013/2014, welche durch Naturparkmittel finanziert wurde, wird es in den kommenden Jahren zu Veränderungen auf dem Maarboden kommen. Eine sich bereits einstellende Wasserfläche wird sich als permanent oder temporär im Jahresverlauf erweisen.

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