Interner Bereich

Zuwendungszweck
  • Zuwendungen für die Errichtung, Erweiterung und Attraktivitätssteigerung öffentlicher touristischer Infrastruktureinrichtungen mit dem Schwerpunkt der Schaffung und Vermarktung von Angeboten für Gäste, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind
Rollstuhlfahrerin in TI
(Bildquelle: Dominik Ketz Fotografie / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH)


Gegenstand der Förderung
  • Errichtung und Erweiterung von öffentlichen Basiseinrichtungen der touristischen Infrastruktur, die für die Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung von Tourismusbetrieben von unmittelbarer Bedeutung sind und überwiegend dem Tourismus dienen (3.1 laut Verwaltungsvorschrift) *
  • Errichtung und Erweiterung von öffentlichen Basiseinrichtungen der touristischen Infrastruktur, die zu einer Verbesserung von Angeboten für Gäste führen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind (3.2 laut Verwaltungsvorschrift) *
  • Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Vermarktung barrierefreier Tourismusangebote im Rahmen überregionaler Initiativen, einschließlich von Maßnahmen zur Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache (3.3 laut Verwaltungsvorschrift)*

Zuwendungsempfänger

  • kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • juristische Personen mit überwiegend kommunaler Beteiligung, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind
  • regionale, kommunale Tourismusorganisationen

Zuwendungsvoraussetzung

  • nur für Maßnahmen in der Modellregion Vulkaneifel
  • es darf noch nicht mit der Durchführung der Maßnahmen begonnen worden sein
  • max. Maßnahmendauer 36 Monate

Besondere Zuwendungsvoraussetzungen für 3.1/3.2 der Verwaltungsvorschrift *

  • zweckentsprechende Nutzung für 15 Jahre
  • Maßnahme soll im Einklang mit der Tourismusstrategie von Rheinland-Pfalz stehen

Besondere Zuwendungsvoraussetzungen für 3.2/3.3 der Verwaltungsvorschrift *

  • müssen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Angebotes für Menschen leisten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind (Bestätigung durch regionale Tourismusorganisation & Behindertenbeauftragten)
  • Maßnahmen müssen der DIN Norm zur Barrierefreiheit entsprechen, Nachweis durch Architekten
Förderfähigen AusgabenAufzug Rollstuhlfahrer
  • Beschilderung, Markierung und Möblierung von Prädikatswanderwegen und von touristisch bedeutenden Radwegen mind. 27.000,- €
  • Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Vermarktung barrierefreier Tourismusangebote im Rahmen überregionaler Initiativen, einschließlich von Maßnahmen zur Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache mind. 40.000,- €
  • in allen anderen Fällen 50.000,- €
(Bildquelle: Holger Bernert / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH)
förderfähige Maßnahmen nach 3.1/3.2 der Verwaltungsvorschrift *

-          Ausgaben der Baureifmachung als vorgelagerter Teil einer öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtung

-          Bauausgaben

-          Ausgaben der Einrichtung, so fern sie nicht ausgeschlossen sind

-          Baunebenkosten nach DIN 276

-          Ausgleichsmaßnahmen nach den naturschutzrechtlichen Vorschriften (ohne Grunderwerb)

-          Ausgaben für Sanierung, sofern das Objekt nach Abschluss der Sanierung höheren und für die Fördermaßnahme notwendigen Anforderungen genügt (keine bloße Wiederherstellung)

-          Notwendige Ausgaben für Demontage und Entsorgung

förderfähige Ausgaben nach 3.3 der Verwaltungsvorschrift *

-          Ausgaben der Konzeption von Marketingmaßnahmen

-          Ausgaben für Druckerzeugnisse und Internet-Auftritte

-          Direkt zurechenbare Personalausgaben des Maßnahmenträgers

-          Indirekte Ausgaben (Gemeinausgaben)

-          Reisekosten nach dem Landesreisekostengesetz

Förderhöhe

  • für Maßnahmen in den Fördergebieten der GRW sowie bei Investitionen in kommunale Gebietskörperschaften, die nach dem Kurortgesetz als Heilbad, Kneipp-Heilbad, Felke-Heilbad, Kneipp-Kurort, Felke-Kurort, Heilklimatischer Kurort oder Ort mit Heilquellen, Heilstollen oder Peloid-Kurbetriebe anerkannt sind bis zu 85 % Förderung
  • für Maßnahmen außerhalb der GRW Gebiete in der Vulkaneifel in der Regel bis zu 75% Förderung, maximal 85 % (siehe 3.1 und 3.2 der Verwaltungsvorschrift) *
  • für Maßnahmen im Bereich Vermarktung barrierefreier Angebote bis zu 50 % Förderung (siehe 3.3 der Verwaltungsvorschrift) *

Antragseinreichung

Projekte sind beim Natur- und Geopark Vulkaneifel einzureichen. Laut dem Wettbewerbsbeitrag entscheidet ein Beirat über die Projektauswahl. Bewilligungsbehörde ist das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Die ISB ist zuständig für jegliche Geldangelegenheiten (Antrag muss hier online gestellt werden)

* „Verwaltungsvorschrift Förderung touristische Infrastruktur und Marketing“ vom 04. März 2016

Die gesamten Förderbedingungen der Verwaltungsvorschrift erhalten Sie hier.

Ansprechpartner:

Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH
Frau Claudia Mittler
Mainzer Straße 25, 54550 Daun
Telefon: 06592/933-449
Email: claudia.mittler@vulkaneifel.de